Aquarius bracteatus (Micheli) Christenh. & Byng

Aquarius bracteatus (Micheli) Christenh. & Byng


Basionym :   Echinodorus bracteatus Micheli

Synonyme:

    Echinodorus bracteatus var. efenestratus Fassett

   Echinodorus bracteatus subsp. efenestratus (Fassett) R.R.Haynes & Holm-Niels.[1]

Vorkommen:

  Mittelamerika und Küstenebenen von Ecuador.

Ökologie

   Wächst in seichten, stehenden Gewässern in sumpfigen Lebensräumen. Von Meereshöhe bis 300 m.

Morphologie Allgemeine Gewohnheit

   Mehrjährig, aus Rhizomen, Blattstielen und Stielen kahl bis rau, bis 210 cm, Rhizome bis 8 cm lang, 3 cm Durchm. Blätter emers, Blattspreite breit eiförmig, 9 – 11-adrig, gewellt, 10 – 36 cm lang, 7 – 30 cm breit, durchscheinende Zeichnung fehlt oder als Punkte und kurze Linien vorhanden, Spitze rund bis spitz, Basis herzförmig, Blattstiele rund, gefurcht , bis 75 cm lang, 0,5 – 1 cm Durchmesser, Sockel mit Scheide bis 13 cm lang

Morphologie Fortpflanzungsmorphologie Früchte

   Frucht schräg, 3 – 5-rippig, leicht gekielt, drüsig, 1,6 – 2,7 mm lang, 1 mm breit, Drüsen 0 – 2, kreisrund, durch Rippen getrennt, Schnabelende, aufrecht, 0,2 – 0,5 mm.

Morphologie Fortpflanzungsmorphologie Blütenstände

   Blütenstand rispenförmig, von 8 – 21 Quirlen, je 5 – 25-blütig, aufrecht, überstehende Blätter, vermehrend, bis 150 cm lang, bis 45 cm breit, rachis dreieckig im Querschnitt, breit gefiedert, Stiele geriffelt, bis 90 cm lang , 1,5 cm Durchm., Hüllblätter frei, lanzettlich, länger als Stiele untergestellt, bis 6,5 cm lang, 0,4 – 1 cm breit, 17 – 30-adrig, Spitze lang zugespitzt, Stiele in Blüte ausgebreitet, in Früchten zurückgebogen, 0,2 – 1 cm lang, c. 0,5 mm Durchm. Blüten 1,5 – 3,5 cm im Durchmesser, Kelchblätter aufrecht, 13 – 20-adrig, ca. 4 mm lang, ca. 4 mm breit, Adern ohne Papillen, Kronblätter ausgebreitet, weiß, nicht bekrallt, überlappend, ca. 18 mm lang, ca. 15 mm breit, Staubblätter 15 – 18, Staubbeutel vielseitig, ca. 1,5 mm lang, Filamente c. 2 mm lang, Fruchtblätter zahlreich

Notiz

   Fassett (1955), Rataj (1975, aber nicht 2004) und Haynes & Holm-Nielsen (1986, 1994) unterteilten dieses Taxon in zwei subspezifische Taxa. Diese Unterscheidung basierte auf dem Vorhandensein oder Fehlen von Behaarung und pelluciden Markierungen. Es können jedoch Individuen mit Merkmalen beider Typen und einer gemischten Reihe von Charakteren aus denselben Populationen gefunden werden. Auch zwischen den vorgeschlagenen Unterarten gab es keinen signifikanten molekularen Unterschied (Lehtonen & Myllys 2008), sodass hier keine Unterarten erkannt werden.

Phänologie

   Blüte und Fruchtbildung das ganze Jahr über.[1]

  1. 1,0 1,1 POWO (2021). "Plants of the World Online. Facilitated by the Royal Botanic Gardens, Kew. Im Internet veröffentlicht; http://www.plantsoftheworldonline.org/ Abgerufen am 22. August 2021."
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